Wer sind wir eigentlich?

Yoka und ich haben, nachdem unser Rüde Snoopy gestorben ist, zueinander gefunden. Snoopy war ein kleiner Yorkshire Terrier und zu meinem siebten Lebensjahr, kam er zu uns in die Familie. Damals kümmerten sich hauptsächlich meine Eltern um ihn, da ich noch sehr jung war. Mittlerweile bin ich 23 Jahre alt und als vor einem guten Jahr der kleine Mann an Herzversagen starb, waren wir alle sehr traurig.

Meine Eltern, mein Freund und ich leben gemeinsam in einem Haus. Im Erdgeschoss meine Eltern und wir haben unser eigenes Reich im Obergeschoss. Zusammen teilen wir uns einen großen Garten. Nach einiger Zeit beschloss ich, mich auf die Suche nach einem neuen Hund zu machen.

Ich entdeckte im Internet auf einer Tierschutzseite, die 10 monatige alte Mischlingshündin Yoka. Sofort war ich hin und weg und da meine Eltern sich auch wieder nach einem neuen  Hund sehnten, schlug ich vor am Wochenende sie bei ihrer Pflegefamilie zu besuchen. Das Wochenende darauf war es dann auch schon so weit und als wir vor dem Tor standen und klingelten, war ich ziemlich aufgeregt. Yoka hat uns sehr herzlich begrüßt und wir machten uns zu einem Spaziergang auf. Man merkte ziemlich schnell, dass sie sehr aufgeregt war, die Leine war auf Dauerzug, sie bellte ziemlich viel und als dann noch ein Hund vorbei ging, war sie völlig außer sich. Dennoch nahmen wir sie auf Probe mit nach Hause, um zu schauen, ob wir uns ein Leben mit ihr vorstellen könnten. Nach dieser Woche und trotz der Probleme, wollte ich sie nicht mehr hergeben. Yoka wurde ein neues Familienmitglied.

Ich war wirklich glücklich und wusste aber zeitgleich, dass es kein einfacher Weg sein wird. Nach zwei Wochen, beschloss ich eine Hundeschule aufzusuchen und war danach ziemlich enttäuscht, da auf ihre Probleme nicht eingegangen wurde. Mir kam es so vor, als wäre die Dame ein bisschen überfordert gewesen. Zum Glück war der zweite Anlauf, mehr als nur positiv und ich verstand langsam, dass meine Maus keinem was böses möchte, sondern einfach mit allem und von allem gestresst war. Alle Autos, alle Fahrräder, alle LKWs, alle Hunde, alle ungewohnten Geräusche und Gegegenstände wurden angesprungen und angebellt. Ein Spaziergang mit ihr, war am Anfang ein wirklicher Kampf, kein Hundebesitzer wollte seinen Hund zu uns lassen. Jeder hat uns seltsam und vorallem böse angeschaut. Im Garten wurde jeder am Zaun gejagt und jedes Geräusch, vorallem von Motorädern, laut stark kommentiert. Nun ja, es war kein Traumstart. Auch ich hab mir das anders vorgestellt und als ob das damals noch nicht gereicht hätte, kam noch hinzu, dass sie irgendwann hinten links anfing zu humpeln. In der Tierklinik, ist dann rausgekommen, dass sie sehr schlechte Blutwerte hat und ihre linke Hüfte durch den Mangel an Nahrung in ihrem Welpenalter, nicht richtig ausgreift war. Das war ein wirklicher Schock, meine Arme….

Doch zum Glück, lässt sich das behandeln und sie wird noch lange damit leben können. Mittlerweile waren wir auch schon wieder bei der Kontrolle und es zeigt sich eine deutliche Besserung. Yoka humpelt nicht mehr und kann schon wieder längere Spaziergänge, ohne Schmerzen machen. Auch die anderen Probleme sind nach vier Monaten, schon fast alle verschwunden. Dennoch üben wir jeden Tag weiter, um irgendwann problemlos an allen Sachen vorbeigehen zu können. Ahja und Hundefreude haben wir mittlerweile ganz viele 😉 Ich habe nie etwas bereut und würde diesen Schritt immer wieder gehen, sie ist das Beste was mir passieren konnte.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir folgt und uns auf dem weitern Weg begleitet.

 

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4 Kommentare zu „Wer sind wir eigentlich?“

  1. Hei!

    Schöner, natürlicher Blog! Die Themen sprechen mich natürlich auch an: Hund und Kamera;) Ich freue mich auf weitere Beiträge.

    PS: Spiegelreflexkameras sind etwas vom besten, was der Mensch je erfunden hat! Damit kann man so viele Stimmungen einfangen. Und natürlich auch den eigenen Hund im besten Licht zur Geltung bringen.

    Liebe Grüsse

    Gefällt 1 Person

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