Probleme bewältigen

Ich hab euch in meinem letzten Blogbeitrag erzählt, dass Yoka sehr schnell gestresst war und alles angebellt und angefallen hat. Nun möchte ich euch erzählen wie ich es geschafft habe, ihr zu zeigen, dass eigentlich alles völlig harmlos ist.

Bevor ich loslege, möchte ich euch gerne noch vorab berichten, dass wir in einer Stadt wohnen.Zwar in keiner Großstadt, aber wir haben auch viel Verkehr. Wir wohnen zum Glück sehr nah am Waldrand, was das ganze am Anfang sehr erleichtert hat.

Das Wichtigste ist, dass ich meiner Großen Ruhe vermittle. Bin ich aufgeregt ist sie es nur noch mehr!

Nun gut, also mein erster Schritt war damals, dass ich versucht habe Distanzen zu wahren.Wir sind also einen Bogen um Sachen gegangen, nicht ausgewichen, sondern wirklich nur eine Bogen gegangen. Manchmal hat es aber tatsächlich geholfen, einfach kurz umzudrehen und durchzuschnaufen. Wenn was unerwartets kam, habe ich mich auf die Seite gestellt. Yoka musste sich dann hinsetzen und ich stellte mich vor sie, sozusagen als Trennwand. Das hat am Anfang nur nicht wirklich gefruchtet 😉 Wenn ich damals auf einer leicht befahrenen Straße geübt habe, gab es Leckerli. Egal ob Auto, LKW oder Bus, jedes mal wenn ich sah es kam was auf uns zu, wurde sie davor schon abgelenkt.

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Bei Fahrradfahrern hat das auch gut funktioniert, nur bei Hunden hatte ich keine Chance. Nach einiger Zeit und viel üben, war das Thema mit den Hunden schlagartig vorbei. Kein gebelle mehr und auch alle vier Pfoten sind auf dem Boden geblieben 🙂 Mittlerweile setzt meine Maus auch viele Beschwichtigungssignale ein und reagiert oft sehr vorbildlich, dass ich es manchmal gar nicht glauben kann.

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Nur ein Problem gibt es noch, wenn sie an Hunden vorbei gehen muss, da z.B. ein Hund auf der anderen Straßenseite steht. Wenn sie von weiten einen Hund sieht und wir darauf zugehen und der Besitzer mit seinem Hund, oder wir in eine andere Richtung einschlagen, gab es am Anfang auch gebelle. Das ist mittlerweile vorbei und auch das vorbeigehen am Hund, wird ganz fleißig weiter geübt. Das mit der Trennwand, was ich oben schon mal erwähnt habe, klappt seit paar Wochen ganz gut. Wird aber nur angewendet, wenn es mal eng wird und wir aus Sicherheitsgründen zur Seite gehen müssen. Autos sind mittlerweile sehr uninteressant, bei Busen wird manchmal noch zusammengezuckt, Fahrräder spielen auch schon fast keine Rolle mehr und bei LKWs und Motorädern , ist das Stresslevel noch da. Diesen Bogen, den ich Anfangs erwähnt habe, gehen wir nicht mehr. Wir können mittlerweile an einer viel befahrenen Straße gehen, ohne das es Probleme gibt 🙂  Meine Leckerli habe ich immer parat. Jeder Spaziergang bringt mir mehr Erfahrungen ein und ich bin glücklich zu sehen, dass wir schon so viel bewältigt haben. Die Zeit läuf viel zu schnell, aber ich genieße jede Sekunde und bin mir sicher, dass in einem Jahr alles völlig normal für sie sein wird.

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