Das andere Ende der Leine

Patricia B. McConnell ist Honorarprofessorin der Zoologie an der Universität von Wisconsin-Madison, USA, sowie zertifizierte Tierverhaltenstherapeutin. Ihr Unternehmen „Dog’s Best Friend Ltd.“ ist auf das Training von Familienhunden und die Behandlung agressiver Hunde spezialisiert.

Dieses Buch wirft eine revolutionäre Perspektive auf unseren Umgang mit Hunden. Es leuchtet unser Verhalten im Vergleich zu dem der Hunde. Fundiert und höchst unterhaltsam beschreibt sie, wie wir uns in Gegenwart von Hunden verhalten, wie die Hunde unser Verhalten interpretieren oder missverstehen können und wie wir am besten mit unseren vierbeinigen Freunden umgehen.

Hunde nehmen jede kleinste Veränderung in unserem Körper wahr und gehen davon aus, dass es etwas zu bedeuten hat. Ob man aufrecht und mit geraden anstatt mit hängenden Schultern dasteht, kann den Unterschied ausmachen, ob der Hund sich hinsetz oder nicht. Uns Menschen fällt es kaum auf, ob wir unser Körpergewicht Vor-oder Zurückverlagern, aber für den Hund ist es wie eine blinkende Leuchtreklame.

Wir kennen es alle, wir werfen unseren Hunden den Ball und der Ball findet den Weg nie wieder in unsere Hände zurück. Dann fangen wir an unseren Hunden hinterher zulaufen und Schwups die Wups haben wir ein Fang mich doch Spielchhen. Das lieben Hunde! Einfach wegdrehen und Desinteresse zeigen und schon wird man wieder interessanter. Kommt der Hund mit dem Ball angelaufen und lässt ihn fallen, dann sofort, ohne zu loben, erneut wegwerfen. So lernt der Hund das es ganz toll sein kann, den Ball auch mal hergeben zu müssen.

Die beste Methode, einen Hund zu sich zu rufen, ist sich von ihm wegzudrehen und in die anderer Richtung zu gehen. Es ist sehr unnatürlich für uns, aber es funktioniert tatsächlich.

Schon mal ganz bewusst auf die Stimme geachtet? Nein, dann werdet ihr sehen wie viel es bewirken kann.

Begrüßungen an der Leine mit Hunden, ist für manche ein sehr heikles Thema. Deswegen möchte ich darauf nicht näher eingehen. Das einzigste was ich dazu sagen möchte ist, dass wir Menschen unseren Vierbeiner sehr beeinflussen können. Schon mal gesehen, dass bei Hundebegegnungen die Menschen den Atem anhalten und die Leine immer kürzer nehmen, obwohl es kein Grund dafür gibt?

Ich könnte euch noch eine Menge über dieses Buch erzählen, aber lest es selber! Ich finde es in vielen Situationen sehr hilfreich und muss zugeben, dass ich an manchen Stellen sehr emotional geworden bin. Die persönlichen Geschichten die in diesem Buch verfasst sind, machen es umso schöner!:) Ich liebe dieses Buch.

Ein weiteres Buch „Liebst Du mich auch“ ist ebenfalls bei mir eingezogen und ich freue mich jetzt schon es zu lesen.

 

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2 Kommentare zu „Das andere Ende der Leine“

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