Weniger ist manchmal mehr!

Ich muss in letzter Zeit immer wieder erstaunt festellen, dass es 1000 verschiedene Sachen für einen Hund gibt.Von Hundeschuhen bis hin zu Halsbändern, die verschiedene Dinge bezwecken sollen. Oft stelle ich mir die Frage, braucht man das denn alles wirklich? Nein, natürlich nicht!

Wenn meine Mama oder meine Oma mir von früher erzählen, dann hat ein Hundeleben früher ganz anders ausgeschaut. Es wurde sich nicht Gedanken gemacht, ob im Fressen genügend Fleisch vorhanden sei, oder mit welcher Methode der Hund am Besten hört. Meine Großeltern und Eltern lebten damals in Schlesien (heute Polen) und flüchteten schließlich hierher. Da gab es kein Trockenfutter und keine Barfpläne, es wurde gefüttert was man selber gekocht hatte. Es gab fast keine Hundebücher und Hundeschulen erst recht nicht. Man vertraute seinem Instinkt, was man heute leider weniger tut. Heutzutage gibt es so viele Bücher und Methoden, dass man sein eigenes Bauchgefühl schon gar nicht mehr wahrnimmt. Wirklich schade! Dabei ist es doch so wichtig, für jede Situation. Und auch ich musste erstmal wieder genau hinhören, konnte so wachsen und meine Große auch mal beschützen. Tierärtze gab es laut meinen Großeltern nicht wirklich, dann schumzelte meine Oma und sagte, irgendwie waren unsere Hunde immer gesund:) Geliebt haben sie sie auf jeden fall, nur gezeigt haben sie es auf eine andere Art und Weise!

Ein Hund war damals einfach ein Hund, heutzutage oft ein Partner auf gleicher Augenhöhe. Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele vergessen, dass ein Hund einfach auch mal Hund sein möchte.

Ich möchte damit nicht sagen, dass wir völlig übertreiben! Es ist durchaus gut, dass wir auf unsere Hunde achten und nur das Beste wollen.

 

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3 Kommentare zu „Weniger ist manchmal mehr!“

  1. Ich denke auch häufig an die Hunde meines Großonkels in Ungarn. Die kannten kein Chichi, nur viel Liebe, Tante Milicas gute Küche (zumindest, was übrig blieb) und hatten tagsüber ihren Job. Sie wirkten immer gesund und wurden steinalt. Nicht, dass ich ein wenig Chichi für meine Lieblinge nicht schätze aber brauchen tun sie es wohl meist nicht. 😉
    Herzliche Grüße
    Stephie mit Enki und Luna

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo liebe Caro,
    das ist ja lustig! Da haben wir am gleichen Tag ja fast gleiche Texte veröffentlicht! Und deine Großeltern und Eltern kommen ebenfalls aus Polen, bzw. Schlesien. Deine Mama ist dann wohl sicher gebürtige Polin, denn so alt kann sie ja noch nicht sein, oder? Woher in Schlesien kommen sie denn? Vielleicht gibt es ja noch mehr Gemeinsamkeiten 😀
    Liebe Grüße
    Anke

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