Das erste Hundejahr 2016

Ein neuer Hund an meiner Seite, war Anfang diesen Jahres, überhaupt nicht geplant. Im Leben hätte ich nicht gedacht, dass mir ein Hund mal so viel bedeuten könnte. Ich so viele Dinge dafür aufgeben würde und das auch noch mit Freude.

Yoka meine Tierschutzhündin, ach war das ein Auf und Ab. Wenn ich daran denke, wie viel Tränen ich vergossen habe, weil ich einfach nicht mehr weiter wusste, wird mir heute noch ganz anders. Aber 10 Monate später kann ich sagen, wie stolz ich auf uns bin!

Ich möchte mit euch, ein paar Erlebnisse teilen, die mir sehr deutlich in Erinnerung geblieben sind.

Yokas neues zu Hause. Die Autofahrt nach Hause war super. Daheim angekommen durfte sie erstmal alles ausgiebig beschnuppern. Nach einer Weile entschloss ich mich, eine Runde Gassi zu gehen. Da merkte ich schon, dass die nächsten Monate kein Kinderspiel werden. Sie schnupperte die ganzen 20 Minuten keine Sekunde. Ich hatte Schwiergigkeiten sie zu halten. Alles wurde angebellt, sogar die Luft. Ich war wirklich froh, als ich dann endlich wieder vor der Haustür stand. Eine halbe Stunde später, wurde erstmal mein Lieblingsteppich mit Pipi eingeweiht. Trotzdem habe ich nach der Probewoche, nie mit dem Gedanken gespielt sie wieder abzugeben.

Erster Tag in der Hundeschule. Da sie Anfangs sehr Probleme mit anderen Hunde hatte, waren die ersten Stunden, Einzelstunden. Wir trafen uns auf einer großen Wiese und ich sollte erstmal erzählen, um was es denn genau ginge. Als ich das tat, versuchte Yoka immer wieder auf die Hündin der Hundetrainern zu hüpfen. Nur empfand der Hund das als gar nicht toll und irgendwann kam es zum Kampf. Das Zähnefletschen und die nicht so wundervollen Geräusche die Beide von sich gaben, hatten mich doch sehr erschrocken. Passiert ist zum Glück nichts. Danach gab es mit den Beiden keine Vorfälle mehr.

Erster Besuch beim Tierarzt. Zwei Monate war sie bei uns, als ich nach einer Gassirunde, ein Humpeln hinten links bemerkte. Danach bin ich gleich zum Tierarzt gefahren. Der hat die ganze Situation, meiner Meinung nach, sehr heruntergepielt. Womit ich im nachhinein auch Recht hatte. Ihm ist nichts besseres eingefallen, als Schmerztabletten zu verschreiben und zwar solche starken, die man nach einer OP verschreiben würde. Nach ein paar Tagen haben wir dann eine Tierklinik aufgesucht. Dort wurde ihr Blut abgenommen und sie bekam ein Röntgen. Jeder der mein Block kennt, weiß was dabei rausgekommen ist. Für alle anderen, ihr Hüftkopf war spitz und nicht rund. Sie hatte bereits ein Riss im Knochen, eine starke Entzündung war vorhanden und die Blutwerte waren zu dem Zeitpunkt eine reine Katastrophe. Dieser Tierarztbesuch ist mir sehr in Erinnerung geblieben, da ich nicht verstehen kann, wie unverantwortungsvoll man als Tierarzt handeln kann. Nach etlichen Besuchen, ist die Maus immer noch sehr tapfer. Sie bellt nicht, zapelt nicht herum und lässt alles über sich ergehen.

Das erste mal im Freilauf. Ihr könnt mir glauben, dass das für mich am Anfang ziemlich schlimm war. Zudem Zeitpunkt machte sie sich super an der Schleppleine und es war an der Zeit es zu versuchen. Wird sie sich ohne Leine auf Fahrräder schmeißen, so wie sie es mal am Anfang gemacht hatte? Wird sie versuchen zu flüchten? Wird sie versuchen mit Joggern mitzulaufen? Wird sie auch zurückkommen, wenn sie andere Hunde sieht? Diese Fragen sind mir alle durch den Kopf gegangen. Aber ich würde es nie herausfinden, wenn ich es nicht probieren würde. Ahja, ich muss euch noch kurz erzählen, dass ich sie davor schon mal versucht habe frei zu lassen, sie mir aber fast entwischt wäre. Dadurch, war dieser Schritt nicht so einfach. Nun gut, also ich tat es und heute drei Monate später, ist mein Vertrauen sehr stark geworden. Ich gehe dadurch nicht blind durch die Welt, ich passe immer noch gut auf und nehme nichts auf die leichte Schulter. Unsere Bindung ist dadurch nochmal viel stärker geworden und vorallem hat sie einen riesen großen Schritt nach vorne gemacht. Fahhräder und Jogger werden ganz brav vorbeigelassen.Sieht sie andere Hunde und wir gehen in eine andere Richtung, bleibt sie ganz brav bei mir. Dadurch ist sie einfach viel entspannter geworden!

Ich wünsche euch eine guten Rutsch ins neue Jahr und freue mich in 2017 wieder von euch zu lesen:)

 

 

 

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