Der Hund auf der anderen Seite…

Meine Große versteht sich super mit anderen Hunden. Soll sie aber mit mir vorbei gehen, weil sie aus verschienden Gründen nicht zu anderen Hunden darf, ist das Gebell groß und ihre vier Pfoten berühren den Boden nicht mehr.

Wir hatten Anfangs, mehrere Stunden in der Hundeschule. Die uns schon länger folgen, wissen auch wieso. Es wurde ein Problem, nach dem anderen mit viel Geduld und Vertrauen bewältigt. Nun ja, nur das oben beschriebene Problem ist uns noch geblieben.

Uns wurde von zwei verschiedenen Hundetrainern gesagt, dass wir einfach vorbei gehen sollen und das Problem würde verschwinden. Ja, das haben wir auch versucht, nur ohne Erfolg.

Momentan versuchen wir Yoka, eine Alternative anzubieten. Schließlich hat das auch mit Fahrradfahrern, LKWs, Autos und vielen anderen Sachen funktioniert. Als wir gestern Gassi waren, sah ich schon vom weiten, ein paar Hunde. Ich nahm ein paar Leckerli in die Hand und als wir vorbei gehen wollten, versuchte ich Yoka abzulenken. Es hat tatsächlich funktioniert. Sie sah sich dann, zwar nochmal kurz um und es gab ein kleinen Wufferer, aber es war schon ein voller Erfolg.

Ich werde es auf jeden Fall weiter versuchen und euch berichten, ob es funktioniert hat. Hattet ihr auch schon mal so ein Problem? Wenn ja, dann schreibt mir doch mal, wie ihr es bewältigt habt!

 

 

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5 Kommentare zu „Der Hund auf der anderen Seite…“

  1. Unser Problem war etwas anders, aber ich schildere jetzt dennoch mal, um was es ging.

    Wir hatten hier Probleme mit Joggern, die laut schnaubend, nah und schlürfend an Socke vorbeigerannt kamen, mit auf Socke zurennenden und schreienden Kindern und mit Radfahrern, die gerne vor dem Hund eine Vollbremsung auf dem Schotterweg machen.

    Wir haben zunächst mit Leckerli gearbeitet, Socke in den genannten Situationen ins Sitz gebracht, sie leicht abgeschirmt, abgelenkt und belohnt. Das hat sich bewährt. Mittlerweile reicht ein leichtes Abschirmen. Sitz und Leckerli gibt es nur noch bei größeren Fahrradgruppen oder besonderen Situtionen.

    Mit anderen Hunden kenne ich das nicht, freue mich aber, wenn Du eine Lösung gefunden hast.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  2. Einfach vorbeigehen – das ist ja mal ein kreativer Lösungsansatz. 🙂 Wie gut, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast.
    Gerne würde ich sagen, dass wir auch mal so ein Problem hatten. Die Wahrheit ist aber, dass wir es immer noch haben. Und Leckerli sind in so einem Moment leider für Kalle total uninteressant. Mittlerweile halte ich mich an die drei A aus dem Umgang mit radioaktiven Substanzen: Abstand (Bögen laufen), Abschirmung (zwischen Kalle und dem anderen Hund bleiben), Aufenthaltsdauer (kein Picknick auf der Hundewiese). 🙂

    Herzliche Grüße,
    Nora mit Mia und Kalle

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    1. Ja, das habe ich mir auch gedacht😋
      Die drei A, hören sich gar nicht so schlecht an, außer es kommt einer auf einmal um die Ecke;) Mal schauen in wie weit ich ihr es abgewöhnen kann, da bin ich selber gespannt.
      Ich wünsche euch einen schönen Abend:)
      Liebe Grüße,
      Yoka&Caro

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  3. Wir haben etwas vielleicht ansatzweise ähnliches.
    Andere Hunde sind grundsätzlich Kumpels die begrüßt werden müssen.
    Gibt aber Fälle wo ich das nicht will.
    Ablenken mit den drei A’s hat’s nicht wirklich gebracht. Madame hat ihren eigenen Kopf.
    Sie bellt nicht, macht keinen Tertz, sie will einfach nur hin, begrüßen, aber manchmal paßt es eben mir nicht.
    Am Ende;) ist es jetzt stures weitergehen, mit Zungeschnalzen, was bei uns ein eindeutiges es geht JETZT weiter bedeutet, geworden.
    Funktioniert oft aber längst nicht immer…
    Langsam ist das aber egal, weil, ich gehe einfach weiter, wenn es sein muß, spannt sich eben die Leine.
    Madames Entscheidung. Aber trotzdem geht’s weiter, weil ich weiter will…
    Mir geht’s nicht darum, dass sie manche Hunde nicht begrüßen oder mit ihnen in Kontakt kommen soll, bei mir sind es die Leute die zu diesen Hunden gehören, da möchte ich keinen Kontakt, und meine Madame muß das respektieren.

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